The Pug & Me

The Pug & Me

Sonntag, 31. Mai 2015

Casual Smokey Eyes

Damals (vor zwei Jahren) fand ich es richtig schwer, meine Augen "smokey" zu schminken. Ich sah immer ein bisschen wie ein verunglückter Pandabär aus. Heute weiß ich, wer an meinem "Gesichtsfasching" schuld war:
der gemeine Schaumstoff-Applikator.
Das sind die Dinger, die immer gratis in den Lidschattenverpackungen beiliegen. Da wusste ich noch nicht, dass es noch tausend andere Sorten von weitaus herausragenderen Schminkutensilien gibt. Diese furchtbaren Gratis-Pads sind so unnötig, wie die Fernsehsendung "Berlin-Tag und Nacht". Aber man verwendet sie nun mal, weil sie sowieso dabei liegen und man davon ausgeht, dass sich die Kosmetikfirma schon etwas dabei gedacht hat.
Dank Youtube und seiner zahlreichen Tutorials wurde ich irgendwann auf einen Verblendungspinsel aufmerksam gemacht. Seitdem bin ich den Panda los!
Verblendungspinsel sind bereits für wenig Geld zu haben und heben das Make-Up-Level auf eine ganz neue (bessere) Ebene.
Smokey Eyes müssen auch nicht immer schwarz sein und auf einer Party ausgeführt werden. Ganz im Gegenteil. Auch eine abgeschwächte Variation aus allen anderen Farbtönen ist möglich und absolut alltagstauglich. Der Anlass macht die Farbe.
Hier habe ich euch meine "unter-der-Woche" Variante geschminkt:















Make Up: dream matte mouse von maybelline, 020 cameo
Augenbrauenstift: eyebrow express von p2, 031 charming brunette
Eye Shadow: forever intense von p2, 040 just me
Eye Shadow: duo eye shadow von kiko make up milano, color sphere
Eye Shadow: color up von p2, 180 be a backpacker
Eyeliner: perfect stay von astor, 090 black
Mascara: amazing effect mascara von artdeco, black 
Rouge: puderrouge von alverde, 03 pretty terra
Lip Butter: rasperry rosé von labello
Nagellack: crisp+color von p2, 040 violet glace


Montag, 25. Mai 2015

Das Fürstliche Gartenfest



Man denkt ja immer, dass hier in der ländlichen Umgebung überhaupt nichts geht. So ist es auch, aber wie immer gibt es Ausnahmen. Hier, fernab von Gedränge und Stress finden sich ganz selten wahre Ereignisschätze. Wie zum Beispiel das Gartenfest auf Schloss Fasanerie, eine Gartenmesse mit ganz unterschiedlichen Ausstellern. Hier kann man alles rund um Blume und Garten kaufen. Dazu findet man eine große Auswahl an Schmuck, Dekoration, Accessoires und noch viel mehr Dingen, die nicht lebenswichtig sind, aber das Dasein so viel süßer machen. Die Location ist großartig. Das Gelände ist riesig und mit der Schlosskulisse im Hintergrund kauft es sich gleich viel herrschaftlicher ein! Es gibt viel zu sehen und vor allem viel zu kaufen.
Und wenn man sich dann erschöpft von seinen Einkäufen im Park mit einer Tasse Kaffe und Torte unter den Apfelbäumen niederlässt, muss man sich kurz kneifen, um sicherzustellen, dass man nicht träumt. Das Leben ist bunt. #dorfromanze #dolcevita













Sonntag, 24. Mai 2015

Fake it till you make it

Die vergangene Woche habe ich in der Türkei verbracht. Es war so schön! Wunderbar warm und sonnig. Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen zu schreiben, weil ich so damit beschäftigt war den All-Inclusive-Life-Style auszuleben.
Definition All-Inclusive: Unmenge an Essen auf den Teller schaufeln, um dann zu bemerken, dass es einem nicht schmeckt, mindestens 3/4 davon stehenlassen. Gleiches gilt für Getränke. #nachhaltig

Natürlich ist diese Art des Urlaubes zu hinterfragen, weil es einfach so dekadent ist. Aber für den Leib so erholsam. Die einzige Frage, die ich mir während der Woche Urlaub gestellt habe, war: wann gehe ich essen, was esse ich, wann gehe ich an den Strand, spiele ich Tennis oder mache ich Pilates? Der pure Urlaubsluxus. Apropos Luxus...
In der Türkei gibt es alle High-End-Marken original gefälscht. Von Hermes über Prada bis Louis Vuitton. Bisher dachte ich, dass ich eine echte Speedy von einer unechten entscheiden kann, aber es ist verblüffend, wie gut diese Fälschungen sind. Echtes Leder, wirklich hervorragend verarbeitet und sogar mit Zertifikat (das auch gefälscht ist, aber egal).
Markenklamotten verlieren dort völlig an Wert, weil man Original nicht von Fälschung unterscheiden kann.
Eigentlich mag ich Fälschungen überhaupt nicht, weil man vorgibt, einen Lifestyle zu pflegen, der einfach gefaked ist. Man möchte den Eindruck erwecken, einer Gehaltsklasse anzugehören, von der man in Wirklichkeit noch träumt und dies wahrscheinlich noch die nächsten 100 Jahre.
Aber ich habe mir eine Linie überlegt, der ich treu bleibe, denn natürlich wollte ich mir auch etwas kaufen. Kaufe nur Fakes, die du dir auch in der Realität leisten kannst. Du willst schließlich keinen falschen Eindruck erwecken. Gesagt getan, hier ist sie meine wunderschöne Le Pliage Reisetasche von Longchamp, mit echten Lederhenkeln: eine perfekte Täuschung.
#fakeittillyoumakeit









  Top: jeans fritz
Hose: forever 21
Schuhe: birkenstock
Tasche: "longchamp"

Sonntag, 10. Mai 2015

Raus aus dem Getümmel


Ich genieße es jedes Mal, wenn ich am Wochenende raus aus Frankfurt fahren kann. Unter der Woche liebe ich Frankfurt. Aber am Wochenende nicht. Da habe ich keine Lust auf zu viel Menschen und die immer gleiche Straßenmusik auf der Zeil. Hier zuhause in der Rhön, zwischen Wald und Wiesen kann ich so richtig entspannen. Da gibt es keine U-Bahn, hier fährt sonntags nicht mal ein Bus. Keine streng getakteten Zeitpläne, keine Ratlosigkeit bei der Wahl der Bar, weil es im Ort nur ein, zwei gibt.
Am Wochenende gönne ich meinen Händen eine Pause von Desinfektionsmitteln und Fastfood. Diese Dinge tausche ich gerne ein gegen Hundeleine und Essen von Mama (heute fränkischer Spargel #delish).
Das Leben hier draußen ist so unfassbar luxuriös. Ich tue nur, was mir Spaß macht. Ich genieße die Langeweile, die sich "la dolce vita" nennt und das viele Grün. Bis ich wieder in einen Zug steige, das Wochenenden hinter mir lasse und Emil und die Hundeleine gegen meinen Terminplaner und einen Wecker tausche. Ich führe ein Doppelleben. #cuweekend





Mantel: h&m
Hose: only
Top: primark
Brille: c&a
Schuhe: jeffrey campbell



Mittwoch, 6. Mai 2015

Eat your greens

"Hey Sophie. Gut schaust du aus und fett bist du geworden!"
Das ist mein persönlicher Horrorsatz. Diesen Satz finde ich noch schlimmer, als Vollnakosen oder Griffe in der U-Bahn anzufassen.
Wenn kennt das Gefühl nicht: Man kommt aus dem Ausland zurück und hat ein paar Kilos mehr drauf und alle zerreissen sich das Maul über dich und freuen sich, dass dein Arsch in keine Hose mehr passt (inklusive Jogginghose). Oder das Treffen mit einer Freundin, die man wirklich lange nicht mehr gesehen hat und man feststellen muss, dass diese Freundin in absoluter Marathon-Topform ist, während du ein bisschen aus dem Leim gegangen bist und das letzte geöffnete Fenster in deinem Browser Chefkoch ist. Dann, ja dann ist es mal wieder Zeit seinen Hintern hochzubekommen und etwas an seiner Einstellung zu ändern, um ein bisschen so zu werden wie das Marathon-Girl. Mal davon abgesehen, ich werde niemals 42 Kilometer laufen. Ich bin oftmals sogar zu faul in der Natur joggen zu gehen. Ich bin nämlich immer nur auf dem Hinweg motiviert. Deshalb wähle ich lieber das Laufband. Da muss ich nicht zurücklaufen, sondern einfach nur "Stop" drücken.
Weil ich nächste Woche in die Türkei fliege und mein Bikini und ich ziemlich viel Zeit gemeinsam verbringen werden, kann eine gesündere Ernährung bis dorthin nicht schaden.
Im Frühling/Sommer liebe ich es Couscous mit ein paar grünen Salatblättern zu mischen. Das schmeckt einfach so frisch. Einfach nur Olivenöl und Zitronensaft darüber träufeln und fertig.
Dazu habe ich den green smoothie no.2 mit Rucola & Minze + Chlorella von true fruits getrunken.
Sozusagen Salat zum Essen und zum Trinken. Das ist ein ziemlich empfehlenswertes Duo für einen leichten Lunch.


Sonntag, 3. Mai 2015

Beautiful Berlin

Ich erinnere mich noch an damals. Ich war mit 5 Jahren gewiss nicht das erste Mal in Berlin, aber das erste Mal, dass ich mich daran erinnere. Ich erinnere mich daran, dass ich Berlin komisch fand, sehr komisch. Warum? Weil ich dort mal einen Mann sah, wie er sich mit seinem Schlüssel im Ohr rumbohrte. Auf der Straße, einfach so. #casual 
Das habe ich nicht verstanden, warum der statt Q-Tips einen Schlüssel verwendet. Aus diesem einfachen Grund war für mich klar: Berliner sind seltsam. #sorryberlin #pauschalisieren
Heute ist Berlin immer noch seltsam, aber auf eine positive, hippe Art und Weise. 
Du kannst anziehen was du willst, sagen was du willst und vor allem sein wer du willst. Im Cinderella-Kostüm shoppen gehen? Schockt Berliner nicht. Mit dem City-Roller durch Menschenmassen fahren und schreien „Vorsicht, ich hab kein Führerschein!", auch gut. Die hat es nicht mal gestört, dass ich snapchattend durch die Stadt gegurkt bin. In Frankfurt erntet man dabei immer reichlich pikierte Blicke. 
Und gerade weil der Style und der Geschmack vieler Einwohner unserer Hauptstadt so ausgefallen ist, kann man dort auch eben alles rund um den coolen Großstadt-Hipster erwerben. 
Auf diese Weise haben meine neuen Plateau-Slipper von Jeffrey Campbell zu mir gefunden. Sie sind aus wunderschönem, cremefarbenen Wildleder und tragen sich, obwohl sie sehr schwer sind, ganz gut. #bisschenverliebt
Berlin war wieder mal seltsam schön. Ich komme gerne wieder. (Spätestens für neue Plateau-Schuhe)
#seeuberlin








Outfit 
Shirt: Broadway NYC Fashion
Mantel: Primark
Hose: Maison Scotch
Schuhe: Jeffrey Campbell 
Tasche: Picard
Kette: Forever21